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Vitiligo

Mann/Frau/Kinder, 0-12, 13-19, 20-30, 35-50, 40+, 50+

Vitiligo

 

Was ist Vitiligo und wie entsteht es?

 

Vitiligo ist eine erworbene Pigmentstörung (Pigmentverlust) der Haut. Sie betrifft 1–2% der Bevölkerung, ist bei dunklen Rassen häufiger. In 30–40% tritt sie im Familienumfeld auf. Betroffen sind beide Geschlechter zum gleichen Maß, am häufigsten tritt die Krankheit zwischen dem 10. bis 30. Lebensjahr auf.

 

Vitiligo entsteht als Folge des Zerfalls von Pigmentzellen der Haut (Melanozyten), die das Hautpigment – Melanin produzieren, das für die Hautfarbe verantwortlich ist, am häufigsten auf autoimmuner Grundlage. In der Folge entstehen abgegrenzte pigmentfreie Flecken von unterschiedlicher Form und Größe, am häufigsten an den Fingern und Zehen, Fußgelenken, Ellenbogen, Knien, im Hüftbereich, am Rücken, aber auch im Gesicht im Augen- und Mundbereich, sowie in den Haaren, die an den betroffenen Stellen weiß sind.

 

Im Zusammenhang mit dieser Erkrankung tritt bei vielen Patienten gleichzeitig eine autoimmune Erkrankung auf, am häufigsten eine Erkrankung der Schilddrüse. Dies unterstützt die Theorie, dass Vitiligo zu den Autoimmunerkrankungen gehört. Wichtig ist, dass diese Erkrankung weder infektiös noch ansteckend ist.

 

Die genaue Ursache der Erkrankung ist nicht bekannt, es gibt aber 3 Theorien: die häufigste ist die autoimmune Zerstörung der Melanozyten (der Zellen, die das Hautpigment produzieren), was bedeutet, dass unser Immunsystem nach einem bestimmten Impuls Melanozyten als körperfremde Zellen erkennt und diese zu zerstören versucht. Dieser Katalysator kann eine emotionale Stresssituation, ein Unfall, eine Infektion (am häufigsten durch einen Virus) oder andere schwere Erkrankungen sein. Eine weitere Theorie stützt sich auf die Autodestruktion durch eigene Enzymprozesse bei einer Regelstörung des Zellprozesses bei oxidativem Stress. Die letzte Theorie ist die neurohumorale Hypothese, die behauptet, dass die Melanozyten durch Neuromediatoren zerstört werden – Stoffen, die an der Signalübertragung zwischen den Nervenzellen beteiligt sind. Bei der Entstehung dieser Erkrankung wirken mehrere Erreger und Faktoren gleichzeitig, deshalb kann die Entstehungsursache des Prozesses nicht eindeutig erklärt werden.

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