Eigenplasma-Behandlung

Eigenplasma-Behandlung

Diese Behandlung ist auch unter den Bezeichnungen Plasmatherapie, Plasmalifting, PRP-Therapie oder "Vampirlifting" bekannt. Dabei wird Ihr eigenes Plasma in die Haut eingebracht. Es gilt als eine der wertvollsten körpereigenen Flüssigkeiten, oft auch als "Jungbrunnen" bezeichnet.

Plasma ist der flüssige Bestandteil des Blutes, in dem sich die verschiedenen Blutzellen befinden. Es ist reich an Thrombozyten und enthält hohe Konzentrationen körpereigener Nährstoffe wie Wachstumsfaktoren, Proteine und Vitamine. Es fördert Regenerationsprozesse, die Wundheilung und den Gewebeaufbau und verbessert die Sauerstoffversorgung.

Neben der Behandlung von Haarausfall wird die Methode auch zur Hautverjüngung sowie in weiteren medizinischen Bereichen wie der Orthopädie und der Zahnmedizin eingesetzt.

Wie wird das Eigenplasma gewonnen und wie läuft die Behandlung ab?
Nach der Blutabnahme werden die Röhrchen zur Aufbereitung in eine spezielle Zentrifuge gegeben, in der sich das Plasma von den roten Blutkörperchen trennt. Das gewonnene Plasma wird mit einer feinen Nadel direkt in die Haarfollikel eingebracht, wo es Regenerationsprozesse anregt, die Sauerstoffversorgung des Gewebes verbessert und den Stoffwechsel der Kopfhaut unterstützt.

Wie bereite ich mich auf die Behandlung vor?
Etwa 24 Stunden vor der Behandlung sollten Sie auf fettige Speisen und Alkohol verzichten. Vor der Behandlung ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu trinken, damit die Blutabnahme zur Plasmagewinnung problemlos verläuft.

Muss die Behandlung wiederholt werden?
Die Behandlung sollte in der Regel in regelmäßigen Abständen von 3 bis 5 Wochen wiederholt werden. Dies hängt von der individuellen Heimpflege und der weiteren ambulanten Betreuung ab. Zur Vorbeugung von Haarausfall kann die Behandlung auch gelegentlich durchgeführt werden, es werden jedoch mindestens 3 Sitzungen im genannten Intervall empfohlen, gefolgt von einer längeren Pause.

Kann es zu Nebenwirkungen kommen?
Da es sich um körpereigenes Material handelt, ist das Risiko von Allergien und anderen Nebenwirkungen sehr gering. Ähnlich wie bei der Haarmesotherapie können als Nebenwirkungen Rötungen und eine leichte Druckempfindlichkeit an den Einstichstellen auftreten. Diese Beschwerden klingen in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach der Behandlung ab.

Wirkung und ideale Kombination mit der Mesotherapie
Die Kombination aus Plasmatherapie und Haarmesotherapie ist sinnvoll, da sich beide Methoden gegenseitig ergänzen. Während die Haarmesotherapie einen wertvollen Komplex aus Nähr- und Vitalstoffen liefert, die im behandelten Bereich fehlen können, enthält das Eigenplasma körpereigene Nährstoffe. Durch die Anwendung des Plasmas an der gewünschten Stelle können diese Stoffe den Haarfollikeln in erhöhter Konzentration zugeführt und der Stoffwechsel der Kopfhaut verbessert werden.

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